Freitag, 30. Juli 2010

Heimweh

Ja, nach einigen Monaten in der Ferne macht sich das Heimweh breit, und was macht man dagegen. Freunde daheim kontaktieren (soweit das geht, mit Zeitverschiebung & Telefonverfügbarkeit), alte Fotos anschauen - und hoffen, dass das Heimweh weggeht und sich derbe vorfreuen auf Zuhause.
Hier ein paar Fotos aus der Abschiedszeit:

- Das war beim Abschied von Lisa. "First we take London, then we take Berlin", mal schaun, ob daraus was wird. Auf jeden Fall ist die "Ausstellung in der National Gallery" nicht mehr weit weg:


Bei der Abschlussfeier war ja noch das berühmte Bästegästeorchester anwesend, das für eine harmonische Weihnachtseinstimmung gesorgt hat. Hier das Blech-, Holz- und Plastikbläserensemble und die Trötistin...

... und hier noch der Chor:

Dann gab's ja auch noch kreative Beiträge, und wir hoffen, dass der "Hauskreis ohne C [nicht] scheiße" ist:

...und ein Lied für die Berliner Pflanze, die ihre Wurzeln jetzt in Oslo immer tiefer schlägt:
Ja, das Heimweh packt einen Ausreisenden ab und zu, aber vergeht dann vorübergehend zum Glück wieder; dafür sorgt das neue Land. Die Lust nach Hause zu gehen, lässt sich aber nicht abschalten, und so hat die Halbzeit meines Auslandsprojekts auch einen guten Beigeschmack.

Sonntag, 11. Juli 2010

Ich dreulose Tomate!

Natürlich bin ich nicht mehr in London gestrandet. Habs aber echt nicht drauf mit Bloggen. Nun gibt’s hier sind die größten Hits aus April, Mai und Juni und das Beste von Heute.

Rock n Roll: Oz und icke haben mittlerweile eine Reihe an Rockabilly Konzerten besucht. Im März wars Surfmusik aus den 50ern, der wir umzingelt von Bandmitgliedern einer meiner Herzens-Bands gelauscht haben. Herzensband = Peter Berry and the Shake Set. Das wiederum ist eine Musikgruppe, die nur auf original 60er Jahre Equipment spielt und zu Rock n Roll choreographisch die Beine in die Luft schmeißt. Neulich im Mai haben sie auf einem 1960er Truck vor dem KonTiki-Museum gespielt (hier sei erwähnt, dass Teile der modischen Gesinnung des „Rockabilly“ militärischen Aufenthalten der 40er Jahre in exotischen Gebieten geschuldet sind. Genau genommen ist die obige Band wahrscheinlich gar keine Rockabilly-Band). Vor zwei Wochen haben sie eine ordentliche Record Release Party für ihre Single LP veranstaltet. Langspielplatten! Prima!


Mikro-Wahnsinn: Im Mai waren Oz und ich auf einem Animationsfestival. Und noch mal: das hat nix mit Party-Animation zu tun, auch wenn das Wort „Festival“ das vermuten lässt. Wir hatten aber bestimmt ebenso viel Freude mit nerdigen Grafikern und Künstlern, die schier unglaubliche Filme herstellen. Dort hat z.B. die Puppenmacherin von „Coraline“ einen inspirierenden Vortrag gehalten. Ich weiß jetzt, dass sich die Herstellung von Puppenskeletten und Schweizer Uhrwerken nix nehmen und dass es eine Gilde der Mikrostrickerinnen gibt, die 1cm kleine gemusterte Handschuhe mit Stecknadeln stricken.

Samstagmorgen, 8:00h: Zelte aufbauen. Was habe ich mir dabei gedacht, als ich mich als Freiwillige für die Comic-Expo in Oslo gemeldet habe? Mini-Puppen entstauben, T-Shirts verkaufen und Zelte abbauen ist nicht glamourös, aber immerhin haben wir jetzt diverse Widmungen von Lieblings-Comiczeichern und kiloweise neue Comics. Außerdem hat mich das Ganze dazu animiert, das Origamimann-Comic-Projekt wieder aufzunehmen. Und jetzt gibt es einen Entwurf. Ich werde es tun, aber es wird trashig.


Danskebåt. Wer Bock hat mal mit rotgesichtigen, feisten Norwegern ne Runde zu schaukeln, kann das Boot von Oslo nach Kopenhagen nehmen. Oz und ich habens gemacht und nicht bereut. Kopenhagen ist nie eine Enttäuschung. Bei Claes gibt es sogar Frühstück auf dem Dach, was ich in meiner achso-wilden Jugendzeit irgendwie verpasst hab. Rückfahrt war etwas stürmisch, habe eine Woche vorm PC weitergeschaukelt.


Fußball, Fußball, Fußball, Fußball: Ich werd irre. Und dann noch dieser omnisziente Oktopus. Der macht mich fertig. Ich höre grad, dass der Typ, der zum Schongsong de L’Örovisiong in die (eh schon schräg anmutende) Spanien-Performance gerannt ist und das soeben zum Spanien-Finale wiederholt hat, seine Reisen zum Tatort von einem Sponsor bezahlt bekommt (inkl. Hotel). Vielleicht werde ich Störenfried, wenn es mit der Friedensforschung nicht klappt.

Peace and Cheese. Ich war vom Institut her bis vorgestern neben der Schweiz (in Freiburg) auf ner Konferenz. Als ich so durch die Schweiz durchgefahren bin, ist mir aufgefallen, dass die Schweizer nahrungsmäßig so n Milch-Ding zu laufen haben. Überall Käse. Meine alte Schulfreundin Elise, die ich auf dem Weg treffen durfte, hat mir netterweise eine Flasche Rivella mitgebracht. Das ist Schweizer Brause mit 35% LactoSerum! Milchlimo, sowas!


Außerdem haben mich meine lustigen Eltern besucht. Die alten Hippies! Kaum dreht man ihnen den Rücken zu, laden sie alle meine Freunde nach Berlin ein. Meine neue Osloer Peace-Freundin Gerdis saß jetzt schon auf unserer Berliner Terrasse – ohne mich. Birthe und Jens waren auch hier. Herrlich war das. Jetzt ist eine gute Zeit, um in Fjorden zu schwimmen und um den Holmenkollen herum wandern zu gehen. Aber was sag ich? Heute hat es so kranke Regenstürme gegeben, dass mir bei dem Gedanken, übermorgen unsere dreiwöchige Campingtour entlang der Westküste zu starten, etwas übel wird.

Ich meld mich wieder, zeitliche Angaben dazu lass ich mal lieber weg. Ich freue mich aber immer über News aus der Heimat!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Montag, 24. Mai 2010

Global warming part 2

Na, das ist schon ein bisschen her, das wollt ich noch nachreichen.

Dieses Wochenende hingegen: AUßergewöhnlich warm und trocken, leicht überhöhter Luftdruck, Barbecue-Alarm. Haben wir auch schön gemacht mit WG mal im Park, alle waren barfuß, nett einen Wein getrunken, und dann kriegten wir eine sms von einem Bekannten im Park 2 km weiter westlich: Jemand, ein Beistehender, wurde in den Bauch geschossen, von einem Gang-member, die haben eigentlich eine andere Gang gejagt aber schlecht geziehlt. Da stehen auch mal recht viele Leute im Weg rum an so einem sonnigen Samstag Nachmittag im Park. London, echt.

danke Mareile.

In jedem Fall geht das Rezept so:

250g Mehl
250g Zucker
250g Butter
4 Eier
3 TL Schokostreusel
1 TL Backkakao
1 TL Zimt
1/8 l Rotwein
1 Paeckchen Vanillezucker
1 Paeckchen Backpulver

Alles mischen und bei 180 Grad Umluft backen. Hast Du deinen Job bekommen? Oz war auch mal Computerspieletester. Ich glaub, er fands ganz lustig.

Dienstag, 20. April 2010

Sinnlosigkeiten zum Thema Vulkanausbruch

Wo wir gerade beim Wetter waren... Na Mareiles kathastrophenbericht kann ich wohl nicht toppen,denn wir waren nur 2 Tage verspätet, 24 Stunden unterwegs und haben nur 10 Euro draufgezahlt, aber Hey! Ich hab sie gerade in London getroffen und sie is eigentlich ganz fröhlich!
Exclusive Benefits! An diesem romantischen Fährenhafen in Cardiff, Wales haben wir Samstag Nacht verbracht,
Unter ca.150 weiteren viel zu fröhlichen steckengebliebenen Reisenden. NAchdem wir auf einer Fähre namens "Odisseus" von Dublin rübergemacht hatten.(Das kAnn ja nichts Gutes heißen, hab ich mir schon gedacht)  (Außerdem hatten wir eine irre Stalkerin auf der Fähre, die ständig Fotos von uns schießen wollte um sie an die Behörde für illegale Immigration weiterzureichen -) (Sie war um die 50; ihr Mann war auch sehr betrunken und hat währenddessen 2 junge amerikanische Soldaten angemacht, die einfach zu gut erzogen waren, um nein zu sagen)
Am Hafen angekommen: Ich hab dann eigentlich recht gut geschlafen und die Party verpasst.

Hier der Grund für den Schlamassel:
Reise nach Dublin um eine Ausstellung zu organisieren.

Ich und die lustige Michelle



und wir hatten natürlich voll Spaß mit allen und ich fühlte mich wieder...
wie 28. weil ich immer zuerst ins Bett wollte und nicht im Meer baden war.
Charles, der flamboyante Kunststudent der tatsächlich erst 20 ist, macht da gerade Anstalten, in den Atlantik zu gehn, aber das Endergebnis werd ich hier nicht posten weil ich vergessen habe ihn zu fragen ob es OK ist wenn ich Nacktbilder von ihm im Internet veröffentliche.

(Hier beschließt Charles gerade im Park, die Portraits, die er eigentlich ausstellen wollte, einfach weiß anzusprühen damit sie interessanter werden.)

Hier die lustige Michelle in real, nachdem einer von den Kunststudenten unser Picknick zwischen die Klippen geworfen hatte. Sie war unsere Gastgeberin und ein fröhlicher Mensch, sie wollte eigentlich die Ausstellung organisieren aber hat es dann irgendwie vergessen.

Sie hat dann doch stattgefunden. (Fragt euch mal wegen wem - den Spießer-Deutschen!)

ein paar Gäste sind dann auch zur Vernissage gekommen.
Obwohl wir die Werbeposter falschrum ausgedruckt hatten.

Montag, 19. April 2010

jestrandet!

So Kollegen,
ich muss hier mal nen kurzen Zwischenbericht loswerden, bevor ich naechste Woche wieder mit Fotos und Updates aus Oslo zuschlagen kann.

Ich bin naemlich letzten Montag zu einer irre spannenden Surveillance-Konferenz nach London geflogen und jetzt duerft ihr vermuten, was ich hier noch so mache.

Drama.
Gestrandet.
Aggresive Menschen stehen
Schlange.
Ich bange.
Glasierte Turbinen.
Vulkan-StartUp-Shared-Bus-Unternehmen
nehmen, rauben mir den letzten Nerv.
Umbuchen!
Nochmal versuchen!

Ich hab gedacht, es sagt sich schoener mit einem Heiko.
(H. ist ein gerade von mir erfundenes Gedicht ohne Form, weil ich nicht weiss, wie man den Namensvetter schreibt).

Jagut, Mareile, aber was sind die Fakten?

Donnerstag sollte ich zurueck fliegen. Nach meiner ausgiebigen Reise-Analyse (London-Oslo/London-Berlin-
Oslo/London-Hamburg-Oslo/London-Kiel-Oslo/London-Kopenhagen-Oslo mit Faehre, mit Bus, mit Bahn, mit Zwischenstop bei allen Freunden, mit Interrail usf.) hat sich ergeben, dass ich das erste Ticket ergattert habe, welches

a) guenstiger als 500 Euros ist
b) mich mit einer 33-Stuendigen Busfahrt nach Oslo zurueckbringt und
c) auf den 28. APRIL datiert ist. Wahnsinn.

Ich darf hier aber bei Allies Familie bleiben, was total nett ist. Allies Eltern haben mal eben "gestrandete" Konferenz-Kollegen, die ich zufaellig wiedererkannt habe, zu Allies Geburtstag eingeladen. Die hatten aber keine Lust zu kommen. Die muessen naemlich zurueck nach Kanada.

Was lerne ich daraus?
Es kann immer noch schlimmer kommen.

Ausserdem habe ich mal wieder einen Flug fuer morgenfrueh und wer weiss?? Vielleicht sitz ich ja in der ersten Maschine, die einen Testflug mit Passagieren macht.

Oz hat mir telefonisch versichert, dass jene Pflanze, die wir zunaechst gerettet haben (s. erster BlogEintrag in Oslo), jetzt doch stirbt. Er findet diese Situation in Verbindung mit meiner Abwesenheit besonders traurig.

Ich esse hier hingegen jeden Tag Kuchen. Das arme Ding braucht ja auch n bisschen was Heiteres! Zudem habe ich heute morgen im Halbschlaf gehoert, wie Allies Eltern ueber eine angemessene Lunchpaket-Groesse fuer eine 33-Stuendige Reise diskutiert haben. Ich bin hier also in besten Haenden.


Sonntag, 21. März 2010

bubbles trailer

Yeaa! Nach 2 Monaten guter Ausreden für sozialfeindliches verhalten hab ich mal wieder einen seltsamen Film fertig (Sagen wir,ein Mini-video) Gucktma!!

Das ist aber noch nicht das ganze Ding, ihr müsst dann ab 2.5. auf Youtube das gesamte Video ansehen und für mich voten damit ich nach Annecy fahren kann..

PS: ich werd gleich ein neues Projekt anfangen damit ich weiterhin nicht auf Partys muss -
PPS: WAS mach eigentlich CHRISTOF ........?

Montag, 15. März 2010

No Hoodies

Hihi, hier noch was Kulturelles aus unsrer LondOnOstBangladeshiBow-Idylle: Da waren grad Rike u ich in der Vorstadt unterwegs, um verbotene Dinge zu tun (Frisbbee spielen im Park) , und da haben wir einen Laden entdeckt wo wir aus verschiedenen Gründen nicht reindurften. Dann gabs eben kein Snickers auf den Weg...

Uuuh, und die Katze ist nun fort mit ihren ganzen unerfreulichen Nebenwirkungen. Leider. Hier sagt sie Tschüss :

Sonntag, 7. März 2010

Mittwoch, 3. März 2010

Gewissenspisse

Wachrütteln muss man die Leserschaft, ha! Auch wenn mein politisch korrektes Ich bei einer solch garstigen Überschrift vor Schmerz zuckt, möchte ich diese auf einem sprachlich gearteten Missverständnis zwischen Oz und mir beruhende Wortschöpfung als Intro dafür nehmen, dass ich diesen Blog außerordentlich stiefmütterlich behandelt hab. Und mich deshalb schlecht fühle. Aber das ist flugs vorbei, denn - einszwodrei – sollt ihr nun das Wichtigste in Kürze haben. Hmnaja. Kürze?

Was bisher geschah:

- Verbringe meine letzten Stunden in der unterkühlten Brüggenbutze, um gemeinsam mit Christoph den fulminanten Horror-Auszug via Recycling-Station (Ja, den Chinchilla-Käfig habt ihr jetzt verpasst!) und Wilhelmsburger Dachboden zu einem Ende zu bringen. Tausendmillionen Dankeschöne an dieser Stelle an alle, die am Morgen mit uns noch die Küche demontiert und gestrichen bzw. das Equipment dafür bereitgestellt haben.

- Bekomme pünktlich zum Weihnachtsbaum-Fällen am 23.12. Magen-Darm-Zeug. Weihnachtsessen besteht demnach aus 5 Salzstangen.

- Bekomme fiesen Ausschlag. Toll. So soll ich Deutschland verlassen? Mit Ausschlag?

- Flieger nach Norwegen hat wegen Schneesturm 2 Stunden Verspätung und kommt gegen 0:00h in Oslo an. Ein neuer Tag beginnt.

- Silvester in Ozzies (Groß-)Familie ist lustig und beschwipst. Oma (90 J.) zeckt! Zecken, das sei an dieser Stelle erläutert, ist ein gänzlich positiv assoziierter Ausdruck für: „ganz toll, ggf. auch fetzig sein“.

- Trete ein herausforderndes und aufregendes Erbe in meinem neuen Büro an. Warum? Fragt mich gerne persönlich – aber bitte kodiert. Außerdem habe ich an meinem neuen Arbeitsplatz nen Namen an der Tür und ne eigene Telefonnummer. Cool ne? Fast wie bei Detektiven.

- Renovieren das Schlafzimmer (allein hier geht ein halber Eimer Spachtelmasse drauf).

- Treffe meine alte Nachbarin Ahlke, die wiederum die Kusine von einer über Christoph laufenden Bekanntschaft ist. So muss es sein.

- Tagelange Einkäufe in Möbelhäusern und Fachgeschäften für Malereibedarf. (Frage des Tages: Malerei ist ein Anagramm für.......?) In den hiesigen Geschäften kann man sich allerdings darauf verlassen, dass man nicht von nervigen Fachverkäufern beim gemütlichen Einkauf angeschnackt wird. Hier zucken die Verkäufer zusammen, wenn man sie anspricht und nehmen dann ca. 4m Abstand zum Kunden.

- Auf dem Rückweg von Ikea erleidet unsere neue Pflanze bei -20 Grad einen Kälteschock und stirbt. Fast. Jedenfalls fielen alle Blätter ab. Jetzt wachsen neue.

- Wurde bisher drei Mal fast überfahren. Beim 3. Mal hat das Auto meine Knie berührt. Immer wars am Zebrastreifen. Mancher wird dich nie begreifen!

- Renovieren das Wohnzimmer. Ein feuriger Streit entfacht über das Anbringen der Birkenwald-Tapete (die Geister scheiden sich an der Werkzeug-Frage, eine schöne Einlage für den Gender-Diskurs). Jetzt ist alles schön.

- Wir waschen (!) das Arbeitszimmer. Wände mit Salmiak waschen ist hier ein Ersatz für streichen. Stinkt atemberaubend.

- Sehen die illustre Band Hurra Torpedo! Live. Es hat sich gelohnt (Gruß geht raus an Markus A., der mir damals diese Band ans Herz legte). Hier wird mit Kücheninstrumenten Metal gemacht: http://www.hurratorpedo.com/

- Tanja kommt zu Besuch und zeckt! Wir gehen Downhill-Schlittenfahren und sehen einen psychodelischen Film.

- Ozzies Eltern kommen zu Besuch und renovieren mit uns Küche und Flur. Voll nett!

- Oz lernt seine Bohr-Angst (im Freudschen Sinne, ich bin mir sicher!) überwinden und bohrt jetzt überall Löcher – sogar in Kacheln! Ich werde ihm bald einen Orden verleihen.

- Fliegen nach London, um dort mit Oz Familie richtig derbe abzufeiern. Ich sehe dort auch Allie aus Essex, was saugut war, und besuche...na? Ulisa und die Katze in ihrer verrückten WG. Geil.

- Ich habe jetzt Skier. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben wir im Park vor unserem Haus bergab-fahren geübt. Bremsen kann ich nicht. Deshalb auch die seltsame Uhrzeit.

- Zwischendurch romantisiere ich die Idee, als Sekretärin zu arbeiten, um dann jeden Tag in coolen 50er Jahre Outfits meine Haare zu richten und nicht für mein eigenes Fundraising zuständig zu sein. Sekretärinnen müssen mehr können. Die Wissenschaft hat mich wieder zurück.

- A propos Sekretärin: Ich habe jetzt eine neue Telefonnummer, die ich hier nicht veröffentliche, aber gerne rausgeb. Meine alte wurde abgeschaltet.

- Ich habe jetzt auch eine ISBN-Nummer. Sie gehört zu meiner MA-Arbeit, die man u.a. bei amazon kaufen kann. Für nur 20 Euros.

- A propos 20: Wieder mal -20 Grad.

Jetzt wiederhole ich mich und sage deshalb mit Bedacht: Guten Abend, gute Nacht! Bis zum nächsten Eintrag, den ich mir im Kalender eintrag’.

Eure Mareile


Donnerstag, 4. Februar 2010

Was macht man in Italien:

Epilog: Norditalien ist im Januar gar nicht so italienisch, wie man sich es vorstellt ...

(1.: Aufs Filmfestival in Bologna gehen wo mein Film lief, aber sie hatten doch vergessen mich einzuladen und wir mussten Eintritt bezahlen! Und diese Stadt ist wahrhaftig nicht auf WINTER ausgelegt! Geschlafen: In einem Trailer auf dem Campingplatz, mit Heizlüfter ließ er sich auf ca. 6 grad raufdrehen. Gegessen: nichts. Alles Gluten. )

2., der erfreuliche Teil: Schlittenfahren in den Bergen!
Wir hatten leider keinen Schlitten, und auch sicher lang nicht so viel Professionalität wie die Norweger, aber eine kleine Entdeckung von bescheidenen Dillettanten in diesem Feld: Mit Gummihose gehts auch ..
Zu diesem Thema muss ich jetzt aber der Vollständigkeit halber noch Mareile zitieren, die weiß wie man eine elegante Zusammenfassung macht:

"Der Hintern sondert Wærme ab und bringt die Eiskristalle zum Schmelzen. Der Hintern
bleibt erstmal warm. Bis er kalt ist. Dann sollte man nach Hause
gehen."

Ham wir dann auch irgendwann gemacht.

Italienische Party, das sieht so aus:
Verschwommen. Da rechts ist übrigens ein freundlicher Exil-Australier den Uli sich angelacht hat, (und bei dem der erflreuliche Teil des Italien-Besuchs begann) und die Katze ist weiß und taub und kann gar kein italienisch aus diesem Grund.


Hier gleich das katzenbild der Woche, wenn wir schon dabei sind:
Und seht ihr, ich hätte gegen Ende der Party hin Schwören können das die Erdbeern auf der Tischdecke doppelt sind, und das Foto beweist ich hatte recht!

Montag, 18. Januar 2010

Samstag, 16. Januar 2010

is it AS cold in Norway??

Hey guckt mal, es gab Schnee in London...aber nur fuer 5Tage. Jetzt ist wieder alles fluessig wie immer!
Und in Cochabamba? Und in Oslo

Sonntag, 3. Januar 2010

Frohes Neues!

Feiern im Victoria pub im eastend: Wie ihr an den albernen Gesichtern auf dem Photo seht, war ich natuerlich die Einzige die nuechtern blieb. Vernuenftig wie ihr mich kennt. Und was habt ihr so gemacht?
Feuerwerk gab s keins, dafuer hat dieser gruengesichtige Herr (Dame?)begleitet von psychadelischem Getrommel aus der Apokalypse vorgelesen, hinter ihm interessante Videoexplosionen, und dann war es 12! Aeh, bei euch leider schon 1. Ihr habt die Apokalypse also knapp verpasst.

Na gut, hier noch ein Bild aus: "Je Später Die Nacht".


haeuslich werden


eine katze haben wir nun auch...
Oder hatte ich das schon erzaehlt? Und weil katzenbilder ja so suuuees sind werde ich jetzt jede woche 1 veroeffentlichen.!