Dienstag, 20. April 2010

Sinnlosigkeiten zum Thema Vulkanausbruch

Wo wir gerade beim Wetter waren... Na Mareiles kathastrophenbericht kann ich wohl nicht toppen,denn wir waren nur 2 Tage verspätet, 24 Stunden unterwegs und haben nur 10 Euro draufgezahlt, aber Hey! Ich hab sie gerade in London getroffen und sie is eigentlich ganz fröhlich!
Exclusive Benefits! An diesem romantischen Fährenhafen in Cardiff, Wales haben wir Samstag Nacht verbracht,
Unter ca.150 weiteren viel zu fröhlichen steckengebliebenen Reisenden. NAchdem wir auf einer Fähre namens "Odisseus" von Dublin rübergemacht hatten.(Das kAnn ja nichts Gutes heißen, hab ich mir schon gedacht)  (Außerdem hatten wir eine irre Stalkerin auf der Fähre, die ständig Fotos von uns schießen wollte um sie an die Behörde für illegale Immigration weiterzureichen -) (Sie war um die 50; ihr Mann war auch sehr betrunken und hat währenddessen 2 junge amerikanische Soldaten angemacht, die einfach zu gut erzogen waren, um nein zu sagen)
Am Hafen angekommen: Ich hab dann eigentlich recht gut geschlafen und die Party verpasst.

Hier der Grund für den Schlamassel:
Reise nach Dublin um eine Ausstellung zu organisieren.

Ich und die lustige Michelle



und wir hatten natürlich voll Spaß mit allen und ich fühlte mich wieder...
wie 28. weil ich immer zuerst ins Bett wollte und nicht im Meer baden war.
Charles, der flamboyante Kunststudent der tatsächlich erst 20 ist, macht da gerade Anstalten, in den Atlantik zu gehn, aber das Endergebnis werd ich hier nicht posten weil ich vergessen habe ihn zu fragen ob es OK ist wenn ich Nacktbilder von ihm im Internet veröffentliche.

(Hier beschließt Charles gerade im Park, die Portraits, die er eigentlich ausstellen wollte, einfach weiß anzusprühen damit sie interessanter werden.)

Hier die lustige Michelle in real, nachdem einer von den Kunststudenten unser Picknick zwischen die Klippen geworfen hatte. Sie war unsere Gastgeberin und ein fröhlicher Mensch, sie wollte eigentlich die Ausstellung organisieren aber hat es dann irgendwie vergessen.

Sie hat dann doch stattgefunden. (Fragt euch mal wegen wem - den Spießer-Deutschen!)

ein paar Gäste sind dann auch zur Vernissage gekommen.
Obwohl wir die Werbeposter falschrum ausgedruckt hatten.

Montag, 19. April 2010

jestrandet!

So Kollegen,
ich muss hier mal nen kurzen Zwischenbericht loswerden, bevor ich naechste Woche wieder mit Fotos und Updates aus Oslo zuschlagen kann.

Ich bin naemlich letzten Montag zu einer irre spannenden Surveillance-Konferenz nach London geflogen und jetzt duerft ihr vermuten, was ich hier noch so mache.

Drama.
Gestrandet.
Aggresive Menschen stehen
Schlange.
Ich bange.
Glasierte Turbinen.
Vulkan-StartUp-Shared-Bus-Unternehmen
nehmen, rauben mir den letzten Nerv.
Umbuchen!
Nochmal versuchen!

Ich hab gedacht, es sagt sich schoener mit einem Heiko.
(H. ist ein gerade von mir erfundenes Gedicht ohne Form, weil ich nicht weiss, wie man den Namensvetter schreibt).

Jagut, Mareile, aber was sind die Fakten?

Donnerstag sollte ich zurueck fliegen. Nach meiner ausgiebigen Reise-Analyse (London-Oslo/London-Berlin-
Oslo/London-Hamburg-Oslo/London-Kiel-Oslo/London-Kopenhagen-Oslo mit Faehre, mit Bus, mit Bahn, mit Zwischenstop bei allen Freunden, mit Interrail usf.) hat sich ergeben, dass ich das erste Ticket ergattert habe, welches

a) guenstiger als 500 Euros ist
b) mich mit einer 33-Stuendigen Busfahrt nach Oslo zurueckbringt und
c) auf den 28. APRIL datiert ist. Wahnsinn.

Ich darf hier aber bei Allies Familie bleiben, was total nett ist. Allies Eltern haben mal eben "gestrandete" Konferenz-Kollegen, die ich zufaellig wiedererkannt habe, zu Allies Geburtstag eingeladen. Die hatten aber keine Lust zu kommen. Die muessen naemlich zurueck nach Kanada.

Was lerne ich daraus?
Es kann immer noch schlimmer kommen.

Ausserdem habe ich mal wieder einen Flug fuer morgenfrueh und wer weiss?? Vielleicht sitz ich ja in der ersten Maschine, die einen Testflug mit Passagieren macht.

Oz hat mir telefonisch versichert, dass jene Pflanze, die wir zunaechst gerettet haben (s. erster BlogEintrag in Oslo), jetzt doch stirbt. Er findet diese Situation in Verbindung mit meiner Abwesenheit besonders traurig.

Ich esse hier hingegen jeden Tag Kuchen. Das arme Ding braucht ja auch n bisschen was Heiteres! Zudem habe ich heute morgen im Halbschlaf gehoert, wie Allies Eltern ueber eine angemessene Lunchpaket-Groesse fuer eine 33-Stuendige Reise diskutiert haben. Ich bin hier also in besten Haenden.