Auf den Gang ins Exil Ende 2009 folgte die Rückkehr Ende 2010, auf die Rückkehr dann der erneute Besuch: August & September hieß es "Cochabamba, Cochabamba, !Cochabaaaaamba!" Die alten Freunde, die alte Familie, die alte Arbeit, und ich auch wieder der Alte. Es tat gut, es war schön; und noch schöner, als fast Einheimischer wiederzukommen. Hier die Highlights:
Das Trufi 103 fährt jetzt wohl bald 3 Straßenblöcke weiter.
Don Nestor (Brötchenverkäufer von um die Ecke) ist so positiv und lustig wie eh und je.
Die Cochabambinos setzen sich immer noch aktiv für ihre Rechte ein (leider zu häufig mit Straßenblockaden):
Jose studiert jetzt Recht, weit weg von der Straße.
Einkaufen auf der Cancha bleibt ein Abenteuer; dank Dona Katy sind auch Großeinkäufe möglich:
Cochabamba: Cancha, Taxi Trufi, viele Tauben, noch mehr Hunde, herzliche Menschen, echte Menschen, Cholitas, Castellano, Bloqueo, Charango, Tiendas an jeder Ecke, ...
Wir lernen Stipendiaten der Roots Association kennen, die von Leuten wie euch und uns aus Deutschland unterstützt werden:
Unvergesslich: Die Fahrt mit einem alten Hirtenpaar durch das wüste Sajamagebiet. Vergessbar: Ein Traum vom 6.500er.
Mein Arbeitskollege Guido konnte sein Buch 450 mal verkaufen, nachdem mit der 3,2,1-Party die ersten 50 Exemplare finanziert wurden:
Fäkalhumor blüht auf, wenn der Magen sich ziert.
NEIN, kein Foto.
Das Haus für die das Centro (nachmittägliche Bildungszentrum für Kinder) wächst weiter, die Lehrer unterrichten derweil in einer Schule in der Nähe. Schön zu sehen, wie gut verhätnismäßig wenig Geld dort genutzt werden kann:*
Gute Freunde bleiben gute Freunde, egal über welche Entfernung. Und schön, wenn Freunde aus der deutschen Heimat auch noch mitkommen!
* Für das Zentrum machen wir übrigens gerade eine SPENDENAKTION, die noch bis zum 22.10.2012 unterstützt werden kann. Dafür einfach an das Konto der
Spendenseite des JHB Bolivien e.V. mit dem Betreff "Kinderzentrum Cochabamba" überweisen; das Geld ist gut angelegt und wird in den Hausbau investiert. Mehr Infos auf Anfrage von Christoph.